Arbeiten mit der G3

Nun denn, Zeit für ein kleines Resümee. Im vorherigen Beitrag, hatte ich die G3 nur sehr oberflächlich beschrieben und nachdem jetzt über 1000 Fotos entstanden sind wollen wir das Ganze einmal genauer Betrachten. Technik ist immer so eine Katze im Sack, erst wenn man sie eine Weile ausprobiert, zeigt sich was wirklich darin steckt. Werde den Post hier aus Zeitgründen dann nach und nach erweitern, um ein vollständiges Portrait der Kamera zu geben.

Ausstattung

Ich habe das Kit DMC-G3K gekauft, neben den üblichen Kabeleien und Software wird hier das Lumix G Vario 14-42mm mitgeliefert, außerdem ein Panasonic-Akku, Gegenlichtblende, Schultergurt. Passende SD-Speicherkarten gibts ja überall günstig dazu. Optional zu erwerben sind unter anderem  Vierzehn LUMIX MicroFourThirds-Objektive von Pancake bis Tele sowie einige Leica Produkte. Auch 3-D Aufnahmen sind mit speziellem Objektiv möglich, allerdings ein teurer Spaß. Ebenfalls gut zu Buche schlagen Schutz- und Polfilter. Hier mal ein tolles Beispiel, wozu die Kamera mit passendem Objektiv in der Lage ist, man beachte das Testfoto.

Handhabung

Mit etwas über 300 Gramm, ist der Body relativ leicht und klein gehalten. Die G3 liegt gut in der Hand, obgleich auch das Alugehäuse ein wenig glatt ist, daher ist es ratsam sich den Schultergurt umzuhängen. Sämtliche Einstellungen sind via Knopfdruck, Drehrädchen oder komfortabel auf dem Touchscreen regelbar, der auch um die eigene Achse gedreht werden kann. Das macht Aufnahmen aus den extremsten Perspektiven möglich. Von der Größe her, enstpricht der Bildschirm dem gängigen Smartphone-Format, mitgeliefert wird auch ein Stift zur Bedienung. Das mag hilfreich sein, wenn man zu große Hände hat oder Grobmotoriker ist. 😀

   

Fokuseinstellungen via Touchpanel

Ein wirklich innovatives Teil im Bedienkonzept, ist das Verschieben des Fokuspunkts via Berührbildschirm. Jaja, scheiß  englische Fachbegriffe immer. Man tippt einfach mit dem Finger auf den gewünschten Bereich, den Rest macht die Kamera von allein. So gelingt selbst Dilletanten wie mir, immer eine gute Aufnahme und wie das im Fotographenjargon heißt, ich produziere so gut wie keinen Ausschuß. Die Bilder sind zu 95% gut bis sehr gut.

Bildqualität & Videoaufnahme

Weiter unten hab ich einige Testaufnahmen eingefügt. Nach eigener Beurteilung, bietet mir die G3 kompromisslose Bildqualität selbst in dunkler Umgebung und bei hohen ISO-Werten, ist kein großartiger Qualitätsverlust festzustellen.Die reiche Auswahl an Formaten  1:1 – 3:2 – 4:3 – 16:9 die jeweils nochmal in drei Größen S, M und L einstellbar sind, lassen jede Aufnahme gelingen. Im L-Format beträgt die Abmessung satte 4592 x 3448 Pixel, da hat man auch bei stark bearbeiteten Pics kaum Abstriche. Bei Standard-Kameras wiegt die Bildbearbeitung immer schwer und drückt die Qualität in den Keller.

Wenn man von manuellen Einstellungen wenig Ahnung hat, greift hier die intelligente Automatik wunderbar. Dieses Tool arbeitet wirklich intelligent und so hat man mit einem Knopfdruck schon nahezu die perfekte Einstellung.

So sieht mein klassischer Foto-Aufbau aus. Ich habe ein Fotozelt und zwei Lampenstative zur Verfügung, eines davon wurde mit dem Kabel an der Decke befestigt, damit eine punktuelle Beleuchtung von oben zustande kommt.Mir fehlt eine dritte Lampe und ein Reflektor, den ich bisher mit Alufolie improvisiert habe.

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2 Antworten zu “Arbeiten mit der G3

  1. Also wenn ich das neue Kaori Bild mal mit einer alten Aufnahme vergleiche (https://creativeoverkill.files.wordpress.com/2012/03/kaori16.jpg) fällt mir sofort die Unschärfe und das Bildrauschen auf das sich deutlich verbessert hat. Besser macht es da nur die Festbrennweite mit Ihrer gestochen scharfen Abbildleistung und Ihrer offen Blende von 1,7.
    Kann mir das handling der G3 gar nicht vorstellen da sie so wenig Bedienelemente hat. Nun fast alle Einstellungen über das Touchdisplay vornehmen zu müssen ist ne ziemlich Umstellung. Das ist auch der Grund warum ich noch nicht gewechselt habe, ich mag einfach den Look und das Feeling der G2, auch wenn die G3 technisch vorn liegt.
    Fotografierst du eigentlich in RAW?
    Ich bin gespannt auf weitere Fotos

    • Dank dir für deine Hilfestellungen, bist ja in Sachen Fotos mein großes Vorbild.Ich liebe deine Cosplay-Shootings, auf das Niveau möchte ich irgendwann mal gelangen.

      Die Festbrennweite ist auf jeden Fall noch das Tüpfelchen auf dem i allerdings spielt da mein Budget nicht mit zur Zeit.Hätte auch großes Interesse an dem 3D-Objektiv.Gestern war ich in Stralsund und hab jede Menge Aufnahmen gemacht, dann abends eine Diashow auf dem Tv laufen lassen, schon da sieht man einen tollen dreidimensionalen Effekt. Wenn das noch durch das Objektiv verstärkt wird, verspricht das Fotos in einer ganz neuen Liga.Die Videoqualität ist auch auf absolutem Spitzenniveau, Tadellose Bild- und Tonqualität. damit könnte man glatt einen Kinofilm drehen, wenn man mit 16:9 Format arbeitet.

      Mit dem RAW-Format hab ich noch nichts gemacht, dazu mal die Frage zurück an dich. Verbessert das die Bildqualität erheblich? Scheue mich immernoch davor, weil das ganz schön viel Speicherkarte frisst und man das dann doch wieder in JPEG oder PNG umwandeln muss?

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