Tutorial

Auf den folgenden Seiten findet ihr eine Anleitung zum Bauen eines ModelKits sowie weiterführende Infos zu benötigtem Material, eine Werkzeugliste und natürlich das Basiswissen zum Thema Anime-Modellbau.Die hier gegebenen Ratschläge spiegeln meine Arbeitsweise wieder und daher besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.Jedes Modell hat seine individuellen Herausforderungen sowie jeder Modellbauer im Laufe der Zeit, seine eigene Arbeitsweise entwickelt und bevorzugte Techniken anwendet.

Allgemeines

Vorab ein paar Hinweise zu diesem exotischen und recht anspruchsvollen Hobby.Der Weg vom unfertigen, farblosen Teilepuzzel zum fertigen Vitrinenmodell ist kein einfacher und ich habe viel Zeit investiert um Grundlegendes zu erlernen.Da es zu diesem Thema kaum Literatur gibt, ist man somit auf Tutoriale aus dem Internet angewiesen oder man lernt durch simples Probieren.Damit hätten wir auch schon den ersten, wichtigen Punkt angesprochen.

ModelKits bauen und Bemalen ist sehr zeit und arbeitsintensiv.

Eine zweite, wichtige Sache ist der Kosten- und Materialaufwand.Nachdem ich verschiedenste Farben und Materialien getestet habe, kann ich grundsätzlich nur empfehlen zu qualitativ hochwertigen Produkten zu greifen. Diese Empfehlung gilt sowohl für Farben, Grundierungen und Spachtelmasse, als auch für Gebrauchsgegenstände wie Pinsel, Schneidunterlage und vieles mehr.Wer billig kauft, kauft zweimal oder man wird hinterher trotz guter Arbeit mit einem nur mittelmäßigen Ergebnis gestraft.Um mir ein Grundarsenal an Arbeitsmitteln anzuschaffen, habe ich um die 250€ investiert.Daher also der Grundsatz:

ModelKits bauen und Bemalen ist kostspielig.

Dabei sind auch die Preise für den Bausatz selbst, nicht ganz unerheblich.Wobei seltenere ModelKits und Originalabgüsse mehr ins Geld gehen, als die sogennanten Recasts.Wer sich speziell ein Anime-ModelKit kaufen möchte steht ausserdem vor dem Problem  das es hier in Deutschland keine all zu üppigen Bezugsquellen gibt. EBay Deutschland und einige Privatverkäufer, damit sind die Quellen in der Heimat auch schon so gut wie ausgeschöpft. Daher ist man gezwungen im Ausland einzukaufen, hauptsächlich in Japan, China oder Thailand finden sich die gut gefüllten Online-Shops mit teilweise sehr moderaten Preisen.Beachtet bitte ausser dem Gesamtpreis immer auch die teils horrenden Versandkosten für die Versendung nach Deutschland. Englischkenntnisse um sich auf den jeweiligen Plattformen zurechtzufinden, sind ebenfalls unerlässlich und ihr solltet immer einen guten Link zu einem Währungsumrechner parat haben. Yahoo bietet hier zeit genaue Umrechnungskurse, denn in den Online-Shops sind viele Preise in japanischen Yen oder US-Dollar beziffert.Wer also nicht grad über einen Spitzenverdienst verfügt, der sollte vor dem Kauf umrechnen.

Wer diese Voraussetzungen beachtet, der wird unterm Strich gute Ergebnisse erzielen und dauerhaft Spaß bei der Arbeit haben.Rückblickend sehe ich mein Steckenpferd als etwas, das alle Sinne anspricht.Die Feinmotorik wird trainiert, man bekommt ein Gespür für Farben und Formen und in vielerlei Hinsicht, driftet man auch in andere handwerkliche Bereiche über.Beispielsweise kann man Perlen, Blattgold, Schmuck und andere Dinge nutzen, um sein Werk zu verschönern. Man kann ebenso mit Modelliermasse arbeiten oder mit Stoffen, Holz und anderen Werkstoffen arbeiten.Bei mir mischt sich dann auch noch die Fotografie mit hinein und am Ende ist man Maler, Modelliere, Bastler, Handwerker, praktisch alles zugleich.Ganz zum Schluss belohnt einen dann die Freude über den eigenen Lernprozess und natürlich über das eigene Werk, das man in mühevoller Kleinarbeit erschaffen hat.

An dieser Stelle dann auch noch der letzte Hinweis:

ModelKits bauen macht süchtig.

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